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20. Januar 2011 4 20 /01 /Januar /2011 09:36

Kennt ihr diesen Christian vom KiKa? Der meistens morgens in seinem unvorteilbahrmann 1haften roten Polohemd wie geitesgestört zu dem beknackten Lied Dibedibedap rumtanzt und dabei bei den Erwachsenen regelmäßig dafür sorgt, dass sich deren Magen umdreht? Der Christian, der so furchtbar affektiert grimassiert? Irgendwie ist er nervig, der Gute, aber genau das ist sein Job. Die Zielgruppe der  bis 6-jährigen zu unterhalten; und das auf niedrigem Niveau. Ich meine, das klappt ja auch bei den Erwachsenene, Unterhaltung auf niedrigem Niveau. Von daher kann ich mich eigentlich nicht beklagen.

Aber wer ist dieser Christian Bahrmann, so nämlich sein vollständiger Name, in Wirklichkeit? bahrmann-zu-Hause.jpgMich hat interessiert, ob er auch privat so infantil spricht, obwohl ich mir das kaum vorstellen kann. Und tatsächlich, privat ist er ein normaler Mensch, wer hätte das Gedacht.bahrmann-3.jpegEr lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Berlin, ist ausgebildeter Schauspieler und Puppenspieler. Er hat auch seit 2009 ein eigenes Puppentheater in Berlin, das sich  Prenzlkasper nennt.

Allerdings habe ich ein Interview mit ihm gefunden, in dem er von seiner Arbeit beim Kinderkanal berichtet. Wie er so erzählt, was er mit dem Kikaninchen alles erlebt, mag man schon glauben, dass er die ganze Sache etwas zu ernst nimmt. Aber bildet euch selber eine Meinung.

 


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1. Juli 2010 4 01 /07 /Juli /2010 01:30

Ihr kennt Multiplayerspiele? Das bekannteste ist World of Warcraft. Sehr umfangreich und zeitaufwändig.Transformice.JPG

Seit ein paar Wochen gibt es Transformice. Ich gebe zu, es lässt sich nicht mit WoW oder anderen großen Spielen vergleichen. Denn hier geht es nicht darum, fremde Welten zu erkunden oder Rollenspiele zu spielen. Nein. Es geht um dich, deine Maus und die Anderen.

Das Spiel besteht daraus, in verschiedenen Leveln den Käse zu sammeln. Man hat ein Mauseloch, das man nur betreten kann, wenn man den Käse gesammelt hat. Um zu dem Käse zu gelangen, muss man verschiedene Hindernisse überwinden.

Doch alleine geht das schonmal gar nicht. Denn in jeder Runde - und es gibt viele Runden - wird einer deiner ca. 25 Mitspieler zum Schamanen auserkoren. Dem obliegt es dann, mithilfe von herbeigezauberten Kisten, Brettern und anderen hilfreichen Dingen, den Mäusen den Weg frei zu machen.

Die meisten Schamanen machen ihren Job ganz gut. Einige Spieler versuchen allerdings auch, ihre Mitmäuse aus dem Spielfeld zu kicken.

Ärgerlich ist das nicht, denn das macht eine ganze Menge Spaß.

Mit steigender Käsezahl ist es möglich, sich für seine Maus neue Outfits zu kaufen. Zylinder, Helme, Brillen, Schnäuzer etc.

Das Spiel gibt es, wie bereits erwähnt, erst seit ein paar Wochen. Dementsprechen gibt es häufig Updates, leider auch noch einige Bugs. Einder davon hat sogar schon einen gewissen Kultstatus erreicht.

Er nennt sich "Anvil God". Da betritt man ein Level, und plötzlich wackelt und saust eine ganze Reihe von aneinandergeketteten Ankern durch das Spielfeld und schmeißt jeden aus dem Level, der sich nicht in Sicherheit bringen kann.

Immerhin eine Herausforderung.

Schauzts euch mal an. Das wird was Großes und macht tatsächlich ein bisschen süchtig, obwohl es vom Prinzip her simpel ist.

 

www.transformice.com/en/

 

Screenshots folgen noch


 

 

 

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4. November 2009 3 04 /11 /November /2009 00:39
Sowas aber auch. Da werde ich aus heiterem Himmel angerufen, und gefragt, ob ich bei der RTL-Verfilmung zum Absturz der Hindenburg im Jahre 1937 mitspielen möchte. Natürlich nur als Komparse versteht sich.
Da ich bisher noch keine Erfahrungen mit Komparsenjobs gemacht habe, sagte ich zu. Das finanzielle Angebot war zwar nicht überwältigend, aber die Erfahrung wollte ich mir nicht entgehen lassen.
Gesagt, getan. Ich begab mich zur Kostümprobe und schlüpfte in einen Stilechten Anzug inklusive Trenchcoat, ganz so, wie es sich für einen von der Amerikanischen Presse gehörte. Einen solchen sollte ich nämlich darstellen. Zu diesem Zweck bekam ich auch eine mehr oder weniger nette Frisur geschnitten. An den Seiten und im Nacken raspelkurz. Dass ich damit die nächste Zeit auch auf meiner Arbeitsstelle in der Psychiatrie rumlaufen muss, wurmte mich schon etwas. Aber was tut man nicht alles für den Ruhm?
Eine Woche später ging es los. Ich sollte um 14.15 Uhr in Köln sein. Ich zog mein Kostüm an, begab mich nochmals in die Maske und begann zu warten. Ich wartete und wartete, fuhr mit einem Bus zum Filmgelände, eine alte Fabrik, und wartete. Ich wartete und wartete. Mein Handy hatte ich vergessen, so dass ich zeitlich völlig desorientiert war. Hatte ich schon erwähnt, dass ich wartete? Schließlich gab es eine "Mittagspause". Ein mehr oder weniger schmackhaftes Büffet. Danach ... ja, ich wartete.
Das ganze war ein Nachtdreh, musste also warten, bis es dunkel war.
Schließlich ging es los.
Wir, das heißt ich und etwa 80 andere Komparsen, wurden ans Set geführt, das eine Art Gasse darstelle. Ich Hintergrund sah man ein großes beleuchtetes Fabrikgebäude, auf dem "Lakehurst N.Y." stand. Sah schon nicht schlecht aus. So zückten auch bereits die ersten meiner Mitkomparsen ihre Handys und Kameras und fotografierten wie die Wilden. Ich hatte meines vergessen. Gleich darauf bekamen wir den ersten Anrotz: Wir durften keine Fotos machen, wegen der Bildrechte. Gehalten hatte sich daran niemand. Es wurde munter fotografiert. Vom Set, vom Team, von den Schauspielern. Am selben Abend stellten einige Deppen ihre Videos und Fotos bei YouTube ein und luden bei StudiVZ hoch. Dass der Anrotz am nächsten Tag noch direkter war, versteht sich.
An diesem Tag war unter anderem Stacy Keach am Set. Ich kannte ihn nicht. Andere meinten, er sei in den USA ein ganz Großer. Tja.
Ich will nicht zu ausschweifend werden. Wir bekamen Instruktionen, wie wir zu stehen oder zu rennen hatten und schließlich ging der Dreh, nach längerem Warten, das hatten wir ja bereits, los. Immer und immer wieder die selbe Szene. O-Ton: "Ja, das war schon sehr gut. Und nochmal." Die erste Szene wiederholten wir ungefähr 10 mal. Immer verbunden mit langen Wartezeiten dazwischen. Kamereinstellung prüfen, Licht korrigieren, Schauspieler instruieren und und und.
Dann wurde die Szene wieder gedreht. Diesmal aus einer anderen Sicht.
Irgendwann waren wir dann fertig. Es war interessant, aber doch recht anstregend.
Der nächste Tag, ich mache es kürzer, verlief ähnlich. Allerdings begannen wir noch später und der Dreh dauerte bis etwa 4.00 Uhr morgens. Es wurde kalt, wir waren müde, überdreht. Lustig wars.
Das seltsame waren jedoch die Ankündigungen, die man uns machte, was an welchen Tagen gedreht werden sollte. Da war die Rede von aufwendiger Pyrotechnik, brennenden Leuten. Man müsse um sein Leben rennen und  und und. Nichts davon fand am letzten Drehtag statt. Schade. Zwar spielten wir in einem provisorischen Lazarett mit Brandopfern und so, aber DER Knüller, wie man uns versprach, war es nicht.
Weiterhin fiel mir diese doch recht hohe Grundanspannung bei fast allen Leuten des Filmteams auf. Furchtbar. Es mag ja stressig sein, 150 Komparsen (im Jargon: Komparserie ;)) zu koordinieren, aber die haben sich den Job ja selber ausgesucht. Besonders negativ fiel dabei ein in Leder gekleideter Typ auf, dessen Funktion mir bis heute nicht aufgegangen ist. Anraunzer oder so. Übel gelaunt, Offizierston. Ätzend. Man steht sich stundenlang die Beine in den Bauch, friert, verraucht seine ganzen teuren Zigaretten, weil man nichts anderes zu tun hat, macht die Nacht zum Tage und bekommt für das alles einen mikrigen Lohn von 55€. Dann muss man sich noch anpflaumen lassen?

Mein Fazit: Ich habe meine Erfahrung als Komparse gemacht. Habe mir reichlich Notizen für eventuelle Kurzgeschichten gemacht. Habe interessante Einblicke hinter die Kamera bekommen, stand neben Hannes Jaenicke (Uiii) und weiß, wie hart Drehtage sein können. Die Erfahrung sollte man nicht missen. Doch sollte ich nochmal angerufen werden, um bei einem Dreh Komparse zu sein, dann werde ich es höchstwahrscheinlich verneinen. Es sei denn, die Bezahlung ist wesentlich besser (Ich hatte einen langen Anfahrtsweg), oder meine "Rolle" ist spannender. Ansonsten versuche ich es mit ehrlicher Schauspielerei, habe mich jetzt bei einem Casting angemeldet.

Wer einen detaillierten Einblick in einen solchen Drehtag bekommen will, wie die Komparsen drauf sind und so, was sich alles abspielt, der kann meine Kurzgeschichte lesen. Ich werde sie hier einstellen, sobald ich zu diesem Artikel mindestens 10 verschiedene Kommentare bekommen habe.
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25. August 2009 2 25 /08 /August /2009 00:45
Ich war auf der Gamescom 2009. Noch nie zuvor war ich jemals auf einer Messe gewesen.
Ich ging am Sonntag, dem letzten Tag der mehrtägigen Messe. Von dem enormen Besucherandrang hatte ich bereits im Vorfeld gehört, doch dass er derart gewaltig ausfallen würde, damit hatte ich nicht gerechnet. Wo erlebt man es zum Beispiel, dass man Schlange stehen muss, um eine gewöhnliche Treppe hochzugehen?
Nun, ich ging also in die erste Halle und fast traf mich der Schlag. Lärm, nichts als Lärm. Es war so laut, dass man sich in jedem Winkel von jeder Halle anbrüllen musste. Musik; Durchsagen; Menschen, die exstatische Choräle von sich gaben; Spieletrailer, die in maximaler Lautstärke über Videoleinwände flimmerten und und und. Überhaupt war es eine Veranstaltung, die sämtliche Sinne auf das höchste beanspruchte. Lärm für die Ohren; bunte Stände, Lichter für die Augen; Gerüche von fremdartigen Parfumfs, Duschutensilien und Schweiß; und schließlich, aufgrund der Menschenmenge, Körperkontakt. Definitiv keine Veranstaltung für Sozialphobiker. Aus psychiatrischer Sicht gesehen der perfekte Platz zum Dekompensieren und zum Aufbrechen von Psychosen. Neurologisch gesehen definitiv die Hölle für Epileptiker.
Man sieht: Die Messe war Entertainment pur und auch völlig darauf ausgelegt. Leider gerieten so die Informationen etwas in den Hintergrund. Beispielsweise hätte ich gerne mehr Infos zu neuen PlayStation 3 Slimline erhalten, die ab 1. September für 299€ zu haben ist (Diese Infos habe ich aus dem Internet und nicht von der Messe). Sicherlich gab es solche Infos im Business Bereich, zu dem man als Normalbürger leider keinen Zutritt hatte.
Was mir neben dem Lärm als nächstes ins auffiel, waren die enormen Massen an Merchandising Produkten und Infomaterial zu den diversen Spielen und deren Entwicklern. Ich muss sagen, kreativ sind sie. Da gab es gewöhnliche Flyer, Demos, kostenlose Zugänge zu Spielen, Plastikschwerter zum aufblasen, Mundschutze von Bioshock 2, Masken, Plastikfiguren, Schlüsselanhänger, Tischtennisbälle, Aufkleber, Taschen, Grafikkarten (zu gewinnen), Sticker, freakige Brillen und noch vieles mehr. Und letztendlich gab es auch heiß begehrte T-Shirts. Was waren das für Szenen, die sich da abgespielt haben. Die Leute, wie ausgehungerte Tiere standen sie um die Menschen, die diese Artikel ausgegeben haben. Diese warfen die Sachen in die kreischenden Mengen und stachelten sie immer wieder zu kollektiven Ausrufen der Entwickler an. "U-bi-Soft" oder "N-C-Soft" oder "Sa-phire" undsoweiter. Damit auch jeder den Entwickler hinter dem Spiel behält.
Ich stand mitten drin. Ich habe mich allerdings nicht an den Sprechchören beteiligt, war mir irgendwie zu albern, sondern wartete mit verschränkten Armen darauf, dass mir die Artikel vor die Füße geworfen wurden. Ok, hin und wieder hab ich meinen trägen Körper bewegt, um T-Shirts zu ergattern. Meine Beute war aufgrund meiner mangelnden Motivation nicht so hoch, aber dann und wann hatte ich doch etwas Glück. Im Moment sitze ich hier in einem Aion-T-Shirt und schreibe diese Zeilen.
Nun ja, ich schweife ab. Auf jeden Fall waren da diese unmengen an Flyern und Katalogen und anderem Papierkram. Die Hallen sahen aus wie Schlachtfelder. Überall lag dieses Zeug rum. Mich hat's ja nicht gejuckt, aber ich musste immer an die  Leute denken, die diesen Müll aufsammeln mussten. Am schlimmsten waren wahrscheinlich die Sticker, die zu tausenden auf dem Boden klebten.
Ich komme nochmal aufs Inhaltliche zurück: Es gab wahnsinnig viel zu sehen. Völlige Überforderung. Ich konnte mich nicht mit ausgiebigem Spielen befassen oder ewig für Trailer ab 18 oder 16 anstehen. Ich kam morgens um 9.00 und ging um 18.00 Uhr. Die Zeit hat nicht gereicht. Zumindest nicht, wenn man da ist, um Spiele zu testen. Hin und wieder habe ich es natürlich gemacht. Das ging erstaunlich gut ob der großen Menschenmenge. Enttäuscht war ich von den Spielen von Konami. Was sich da noch in der ENtwicklung befindet sehe ich jetzt bereits vor meinem geistigen Auge in den Spielezeitschriften mit "Flop des Tages" oder so.
Á propos Konami. Da erwischte mich doch ein Hauch von Wehmut, als ich auf der Konamibühne den Moderator Colin Gäbel von GIGA sah. Ach, was waren das Zeiten. Immerhin machen die ja jetzt eine abgespeckte Version via Internet-TV.
Um einige Spiele wurde wenig Tamtam gemacht, um andere dafür umso mehr. Zum Beispiel das Spiel "Risen". Eine wahnsinnige Bühne mit viel Aufgebot. Ich hoffe, es hat sich gelohnt. Das Spiel sieht interessant aus (kann nicht viele Infos dazu geben, da man ewig anstehen musste, um es spielen zu können, und ich keine Zeit hatte.) Aber das, was ich mitbekommen habe, das hörte sich gut an.
Im Vordergund standen Musikspiele. Etliche Guitar-Hero und Gesangsspiele gab es auszuprobieren. Scheint im Moment echt Trend zu sein. Doch als ich dann Lego Rock Band sah, wurde es mir zu viel. Irgendwann ist genug, oder?

Was mich wütend gemacht hat, war ein Stand der Bundeswehr. Man hat sich wahrscheinlich gedacht: Da gehen so viele Jungs aus unserer Zielgruppe hin, da können wir bestimmt den ein oder anderen werben. Viele spielen "Killerspiele", da will doch bestimmt der ein oder andere zum echten Killer werden.
Da hatte der Bund einen Stand mit einem eindrucksvollen gepanzerten Fahrzeug stehen. Wie es heíßt weiß ich nicht, interessiert mich auch nicht. Da konnte man sich dann reinsetzen und hübsch ein Foto machen. Die Familien der gefallenen Soldaten in Afghanistan können darüber wahrscheinlich nur den Kopf schütteln.
Ich finde es eine Unverschämtheit, auf einer solchen Veranstaltung Kinder und Jugendliche auf den Krieg ähh... den Beruf bei der Bundeswehr heiß zu machen. Eindeutig ein Minuspunkt.

Mein Fazit: Ein Tag reicht nicht, man braucht mindestens zwei Tage, um alles zu sehen.
Viele interessante Spiele, aber keine wirklichen Überraschungen, von denen man als Zocker nicht vorher schon etwas gehört hatte.
Etwas mehr Infos, ein paar kompetente Ansprechpartner hätten dem ganzen bestimmt gut getan. Sicherlich war das so im Business-Bereich. Aber da kommt man ja, wie gesagt, nicht hin.
Nehmt euch nächstes Jahr etwas zu Essen und zu Trinken mit. Eine solche Messe macht den relativ günstigen Eintrittspreis mit Nahrungsmitteln um ein vielfaches wett. Aber das wusste ich vorher, habe deshlab daran gedacht. Ich sage nur: Eine Portion "Penne" für 7,90€. Der Hammer.
Sehr abwechslungsreiches Stände, gutes Programm, lustige Ideen zur Vermarktung.
Zu laut, zu schrill, zu kapitalistisch. Nichts für jeden.

Ich werde nächstes Jahr wieder hinfahren, ich kann es allen Zockern empfehlen.

Die Gamescom 2010 findet statt vom 18. bis 22. August 2010
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8. November 2008 6 08 /11 /November /2008 02:55
Jedes Computer- und Konsolenspiel wird in seinen Grundzügen gezeichnet. Und diese Zeichnungen haben es mitunter ganz schön in sich. Leider bekommt der geneigte Spieler diese Zeichnungen nur selten zu sehen. Die Ausstellung "Into the pixel" zeigt diese unglaublichen Werke. Diese Bilder lassen sich auf der folgenden Seite ansehen:

Every computer- ans platformgame is drawn. And these drawings are unbelievable from time to time. Unfortunately the common gamer is seldom able to take a look on these pictures. The exhibition "Into the pixel" shows us these works. The pictures can be seen on the foowing page:


http://www.intothepixel.com/index.asp
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20. Juli 2008 7 20 /07 /Juli /2008 05:42

Das Buch "Into the wild" von Jon Krakauer soll schon sehr gut sein. Der gleichnamige Film ist es schonmal.
Es geht um den 21-Jährigen Christopher McCandless, der nach dem Abschluss seines Studiums aus der verlogenen, engstirnigen Welt ausbricht und quer durch die USA reist, um die grenzenlose Freiheit zu finden. Schließlich zieht es ihn nach Alaska, wo er, absolut schlecht ausgesrüstet, versucht, in der Wildnis zu überleben. Nach vier Monaten verstirbt er an Unterernährung oder einer Vergiftung. Sehr tragisch, anrührend und unbedingt lesens- und sehenswert.
Naja, daraufhin habe ich mich auf die Suche nach Originalbildern von "Alex" gemacht und ein paar gefunden.


Das häufigste Bild. Ein paar Wochen vor seinem Tod aufgenommen lehnt er an seinem "Magic Bus" mit einem Gesichtsausdruck der mehr sagt, als tausend Worte. Völlige Zufriedenheit.


Etwas vergößert


Dieses Bild ist im August 1992, also ein paar Tage vor seinem Tod, entstanden. Er weiß zu diesem Zeitpunkt bereits, dass er sterben wird. Auf dieser Buchseite hat er geschrieben:
"I have had a happy life and I thank the Lord. Goodbye and may God bless all."

Sein Bus, der früher eine Unterkunft für Straßenbauarbeiter der Yutan Construction Company gewesen war


Mit erlegter Beute


Ohne Bart


Nochmal der Original Bus



Highschool Bild

 

Im Frühjahr 1992

 

Als Kind

 

Seine Mutter

 

Stolz mit erlegter Beute

 

Ist das der Elch?

 

Noch ein Jagdfoto

 

...

 

Vor seinem alten Auto

ChristopherMcCandless-2

Wieder mit erlegter Beute

datsun

Der Datsun B12

entspannt

Offensichtlich sehr entspannt

stampede trail

Auf dem Stampede Trail

letzter hilferuf

Diese Notiz hing von außen an dem Magic Bus

 

Nachtrag im September 2013: Wow, jetzt ist es schon über fünf Jahre her, dass ich diesen Artikel geschrieben habe und noch immer gelangen Besucher hierhin, um sich über Chris McCanldess zu informieren. Wenn ich mir die Bilder noch einmal anschaue finde ich es nach wie vor sehr berührend, ich weiß nicht warum.

Das Buch habe ich inzwischen natürlich gelesen. Es war gut, wie erwartet.

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