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18. Mai 2011 3 18 /05 /Mai /2011 05:32

Vor kurzen habe ich die Seite www.romansuche.de gefunden. Dort kann man, wenn das eigene Buch fertig geschrieben ist, ein Exposé sowie eine sehr kurze Leseprobe hinschicken. Man sollte sich mit dem Schreiben dieser Dinge aber vorher beschäftigt haben, denn Romansuche.de nimmt nicht jeden Mist. Auch dort muss man erstmal an den Lektoren vorbei, auch wenn die Anforderungen nicht so hoch sind, wie bei einem Verlag oder einer Agentur. Doch Romansuche.de scheint sich nach nunmehr 10 Jahren tatsächlich etabliert zu haben und achtet demenstprechend auf Qualität.

Auf dieser Seite kann man nun also seinen Roman vorstellen und jeder, der es lesen möchte, kann es lesen. Da die Seite wohl einen guten Ruf hat, schauen sich auch Lektoren und Agenturen regelmäßig die vorgestellten Romane an. Dadruch ist es bereits bei dem ein oder anderen zu einer Veröffentlichung gekommen, nach die Hoffnung vorher schon dahin war.

Probiert es aus, ihr habt nichts zu verlieren.

Außerdem kann man auf dieser Seite auch ein bisschen lernen. Nämlich an den Texten der anderen. Es ist wahrlich nicht alles gut, was dort eingestellt wurde. Viele richtig schlechte Sachen sind dort zu lesen, die einem auch die eigenen Fehler vor Augen führen können. Außerdem kann man sich hin und wieder auf der ein oder anderen Autorenhomepage verirren.


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2. Juni 2009 2 02 /06 /Juni /2009 09:58
Viel ist nicht passiert, seitdem ich das letzte Mal geschrieben habe. Ich habe etwas neue Motivation erlangt, an meinem Buch "Kolossia" weiterzuschreiben. Ich mach es kurz: Das Buch wird um einen dritten Teil gekürzt, was für mich eine gewaltige Entlastung ist.
Ansonsten schreibe ich an allerlei Kurzgeschichten, lese viel nebenbei und beschäftige mich mit meinem Umzug. Wenn es irgendwann mal von Overblog Statements zu der aktuellen Lage gibt, werde ich hier auch wieder aktiver sein
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12. April 2009 7 12 /04 /April /2009 17:16
In den Jahren des Schreibens habe ich gelernt, dass einem die Planung eines so gewaltigen Romanprojektes wie dem Meinen, doch erhebliche Arbeiten erleichtern kann.
Kolossia ist nicht geplant und jetzt das Ruder noch herumzureißen, dafür ist es zu spät. Dafür müsste ich theoretisch die ganze Geschichte neu Schreiben. Vielleicht mache ich das auch, in ein paar Jahren, wenn ich mit irgendetwas Erfolg hatte.
Dennoch betrachte ich mein Kolossia-Projektals gigantische Übung. Auf der einen Seite ist es frustrierend zu sehen, dass die ganzen Ideen, ie man verarbeitet hat, und die unendlichen Stunden an Zeit, die man aufgebracht hat, niemanden erreichen sollen.
Sie werden noch den ein oder anderen geneigten Leser erreichen, notfalls im Selbstverlag.
Aber professionell und offiziell werde ich das DIng nicht rausbekommen.
Ich probiere jetzt noch zwei Verlage aus, dann reicht es mir. Ich habe mich jetzt bei über 40 Verlagen kundig gemacht, ich muss wohl einsehen, dass mein Roman qualitativ niemandem gerecht werden kann. Zuviele DInge, auf die ich anfangs nicht geachtet habe und auf die ich keinen Wert legte, rächen sich nun. Mein Buch ist eine Aneinanderreihung von Episoden ohne wirklichen Bezug zueinander. Meine Figuren sind leere Hüllen, die so Inhaltslos sind, dass man sie mit einem Wimperschlag wegwehen könnte.
Schade ist es um die Idee der wandelnden Kolosse.
Aber, wie gesagt, ich schreibe weiter, damit ich danach endlich, nach dieser gewaltigen Sammlung von Erfahrungen, mit dem Buch beginnen kann, dass veröffentlicht wird.
Und diesmal wird geplant. Obwohl ich noch gar nicht darüber nachdenken will und kann, drängt sich mir schon eine ziemlich interessante Idee in den Kopf. Ich arbeite jetzt schon an dem Exposé des ungeschribenen Buches. Auch ein Schritt, den ich jetzt erst begriffen habe: Sich im Vorfeld über die Geschichte bewusst werden.
Natürlich werde ich meine Idee nicht verraten, aber es wird schwiereig und hat das erste Mal mit tatsächliher Recherche zu tun. Da kommt mir meine Arbeit in der Psychiatrie sehr gelegen.
Und es ist kein Fantasy.
Wow! Kein Fantasy? Richtig gelesen, ich kann es selbst kaum glauben. Aber meine Kurzgeschichte, die bei allen Lesern sehr gut angekommen ist, war auch kein Fantasy. Ebenso war der Schreibstil ein anderer.
Ich habe gemerkt, dass gerade besonders heile Themen den Nerv des Lesers berühren.
Mal sehen, was sich draus machen lässt.
Aber erst wird Kolossia beendet .
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1. März 2009 7 01 /03 /März /2009 23:42
Morgen wird das Ergebnis bekannt gegeben, wer den Schreibwettbewerb gewonnen hat. Über 1400 Sendungen hat der Verlag erhalten. Natürlich habe auch ich Hoffnung, wenigstens unter den ersten fünf zu landen, realsitisch gesehen gehe ich davon aber nicht aus. Ich bezweifle mittlerweile auch, dass meine "Kolossia" Geschichte jemals auf normalem Wege veröffentlicht wird. Mein Schreibstil hat sich inzwischen dermaßen verändert, dass es mich selbst erschreckt.
Aufgrund privater Angelegenheiten habe ich momentan auch keine Lust mehr, an Kolossia zu schreiben. Ich pausiere. Dafür widme ich mich einem lyrischen Gedicht sowie einigen anderen Kurzgeschichten. Nur für den Augenblick. Kolossia geht natürlich weiter, das Projekt werde ich beenden. Erst recht, wenn ich bei irgendeinem Schreibwettbewerb etwas gewinne. Dann ist das sozusagen die Motivation, die mir gefehlt hat. Der Beweis, dass ich es doch kann.
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27. Januar 2009 2 27 /01 /Januar /2009 01:12
Ja, ich habe den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden, den Opa Otto mir gegeben hat. Ich bin gerade ein bisschen faul. Ich bin sogar so faul, dass ich nicht einmal an meinem Buch weiterschreibe. Ich denke, sowas hat man manchmal, nech?
Wie ist also der aktuelle Stand der Dinge in allem?
Das Schreiben am zweiten Kolossia Roman stockt, wie bereits erwähnt. Der Arbeitstitel lautet übrigens: "Kolossia - Der Weg in den Wandel". Aber wie gesagt, nur vorübergehend. Ich hänge an einer verdammten Stelle fest. Ich sitze an einem schwiereigen dramaturgischen Problem und weiß einfach nicht, welchen Lösungsweg ich gehen soll.  Ich habe inzwischen gelernt, dass inhaltsloses Blah-Blah keinen Sinn macht. Der Konflikt, der gerade schwelt, sollte Einfluss auf die Geschichte habe. Schwieríg, schwierig.
Nebenbei habe ich an einem weiteren Schreibwettbewerb teilgenommen. Es sollte eine Kurzgeschichte zu dem Thema "Als es begann ..." eingereicht werden. So habe ich kurzerhand etwas dazu geschrieben. Meine allererste Kurzgeschichte überhaupt. Und dann noch nicht einmal Fantasy, aus der Ich-Perspektive und im Präsens. Lauter Neuerungen, die eigentlich gar nicht mein Stil sind. Aber es hat Spaß gemacht und man kann nur dazu lernen. Ich habe ein recht schwieriges Thema gewählt, die Hinrichtung mit der Giftspritze. Eine kleine Herausforderung. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sie ankommt. Ich werde es natürlich berichten. Die Preise bei dem Wettbewerb sind, nebenbei erwähnt, nicht gerade verlockend. Aber darum ging es mir auch nicht. Wie ich bereits an anderer Stelle erzählt habe, ist das Schreiben einer Trilogie wirklich etwas für Fortgeschrittene. Ich habe mich damit wahrscheinlich ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt. Zu Ende bringen werde ich es, das steht fest. Aber mit Kurzgeschichten sollte man eigentlich anfangen.

Meine Musik wächst und gedeiht, ich habe wieder drei neue Lieder fertiggestellt. Ich kann es kaum erwarten, sie professionell aufnehmen zu lassen. Wenn das endlich der Fall ist, dann stelle ich auch nochmal etwas ein. Aber ich lade bis dahin nichts mehr bei YouTube hoch, die Qualität meiner Kamera ist einfach zu schlecht. Da geht viel zu viel verloren und es hört sich einfach scheiße an.
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2. Dezember 2008 2 02 /12 /Dezember /2008 21:52
Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es nun tatkräftig weiter:

Ich wollte alle, die kreativ schreiben und vielleicht schon ein Manuskript vorliegen haben, auf einen Schreibwettbewerb aufmerksam machen. Wenn ihr eure Geschichte noch nicht veröffentlicht habt, dann habt ihr vielleicht Glück, und könnt bei Heyne einen Vertrag sowie 10.000 Euro Vorschuss gewinnen. Einsendeschluss der ersten 100 Manuskriptseiten, des Exposés sowie eurer Vita ist der 10. Februar 2009.
Ich habe meines gestern weggeschickt. Versuchen kann man es ja mal.

Alle weiteren Informationen dazu erhaltet ihr *HIER*
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27. August 2008 3 27 /08 /August /2008 01:14
Ich arbeite verbissen an meinem Roman. Lasse mich von allen Seiten darüber aufklären, welche Fehler es zu vermeiden gillt, was nicht gut klingt. Dass man diese und jene DInge im Kopf haben sollte, damit es ein guter Roman wird.
Nun lese ich zur Zeit Den Herrn der Ringe und mir fällt auf, dass Tolkien aus sicht so vieler Leute mit den Regeln im Kopf, sicherlich nicht der beste Autor war.
So verliert er sich in Kleinigkeiten, in Beschreibungen, in verwirrenden Richtungsangaben und langatmigen AUsführungen über die Beschaffenheit der Natur. Schreibt oft "sagte" statt andere Verben zu benutzen und erzählt völlig belanglose Infos z.B. über den Verbleib der Ponies, die in Bree abgehauen sind.
"Nanu!", dachte ich mir. Der macht das ja ganz anders, als ich es machen soll. Ich hatte in meiner Geschichte auch Kleinigkeiten eingestreut, die einfach nur dazu dienten, die Szenerie ein bisschen persönlicher zu gestalten. Da wurde gesagt, das sei nicht relevant, das bringe die Geschichte nicht weiter, und ich kürzte.

Ich weiß jetzt, dass auch die Kleinigkeiten, wenn sie liebevoll erzählt und beschrieben sind, eine Geschichte lebendiger machen. Man spürt bei Tolkien, welche Freude er am Schreiben hatte. Mit welcher Inbrunnst er, einem Verliebten gleich, das Erscheinen und Auftreten von Tom Bombadils Frau Goldbeere beschreibt. Wie er es tatsächlich schafft, verschiedene Bilder der Umgebung zu erzeugen, auch wenn schnell vergessen ist, welche Bäume und Blumen genau im Auenland wachsen.

Fernab vieler Regeln sollte die Lust am Schreiben und die Liebe zum Ausdruck Richtungsweisend sein. Niemand schreibt kreativ, weil es so furchtbar ist, sondern weil die Verwirklichung der eigenen Ideen im Vordergrund steht.
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