Overblog Folge diesem Blog
Administration Create my blog
3. Mai 2012 4 03 /05 /Mai /2012 00:30

Foer beleuchtet in seinem Buch die Massentierhaltung und die Alternativen, zitiert Eindrücke aus Schlachtbetrieben, die an die Substanz gehen. Er ist dabei nicht radikal, nicht missionarisch, sondern sogar sehr sachlich. Er zeigt uns die Dinge aus beiden Perpektiven, aus der der Frau, die nachts in Ställe schleicht, um kranken Tieren zu helfen, und der des Schlachters, der die Haltung und die Schlachtung der Tiere aus seiner Sicht nachvollziehbar rechtfertigt.
Dass im Konsens dabei natürlich ein schlechtes Licht auf die allgemeine Fleischproduktion geworfen wird, ergibt sich aus den Fakten selbst, ohne dass Foer dies groß propagieren muss. Nein, er zeigt nur und der Leser bildet sich seine Meinung selbst.

Sehr gut ist auch der Anhang des Vegetarierbundes, der die Sachlage in Deutschland erklärt. Keine Sorge, bei uns ist es kaum besser als in den USA.

Diese Buch hat bei mir auch den letzten Zweifel augelöscht, Vegetarier zu bleiben.


Repost 0
30. April 2012 1 30 /04 /April /2012 08:54

IBuch-PeaceFood_ohne_rahmen.jpgn diesem Sachbuch werden im Großen und Ganzen die gesundheitlichen Risiken omnivorer Ernährung dargelegt, undzwar anhand hieb- und stichfester Studien und Erklärungen. Leider ist es manchmal etwas zu medizinisch geschrieben, weshalb Laien sicherlich schnell den Überblick verlieren. Ich habe eine medizinische Ausbildung, daher fiel es mir nicht schwer, dennoch muss ich sagen, dass es stellenweise etwas trocken zu lesen war.
Trotzdem ist dieses Buch im Grunde genommen eine Pflicht für jeden, der meint, sich gesund ernähren zu müssen. Ich würde mir wünschen, dass dieses Buch viel, viel mehr Leser erreicht, damit endlich klar wird, wie verdammt ungesund Fleisch und andere tierische Produkte sind und welch übler Gehirnwäsche wir durch die Medien, Schulmedizin und allgemeinem Volksglauben ausgesetzt sind.
Lest es!

Ach ja: Es gibt einen Teil in dem Buch, dort wird natürlich auch auf das Leid der Tiere eingegangen. Dies hat Dahlke wunderbar zusammengetragen und komprimiert. Ich hätte das Buch fast weg gelegt, so schlecht wurde mir dabei. Nichts für schwache Nerven, sollte dennoch gelesen werden, da es genau von dem Fleisch handelt, das fast jeder von uns täglich verzehrt.

Noch ein kleiner negativer Punkt: Zu viel esoterisches Zeug und Eigenwerbung. Darüber kann ich aber hinwegsehen, weil das Wesentliche enorm wichtig ist. Denn wenn ich einen Fleischesser nicht mit tierethischen Argumenten ans Nachdenken über seinen Fleischkonsum bringen kann, dann vielleicht mit dem Argument der eigenen Gesundheitsfürsorge.


Repost 0