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8. November 2008 6 08 /11 /November /2008 23:05

Aus aktuellem Anlass ein kurzes Gedicht.
Won't translate it. Too difficult


Verstohlene Blicke in freudiger Erwartung,
geheimnissvoll, wir warten ab.
Unschuldig und vernarrt,
ich bringe dich heut Nacht auf Trab.

Was hab ich noch viel zu Erwarten?
Gerichtet, ich warte ab.
Verspielt ist meine Zukunft nun,
Nicht mehr lang, dann geht's bergab.

Bei mir da gibt's ein Hintergrund,
geliebt und doch vergessen.
Setz was aufs Spiel, wen interessiert's?
Ich bin auf dich versessen.

Geschickt gewartet, auf Zehenspitzen,
infiltrieren wir das Nest.
Doch blind vor Lust, nicht aufgepasst
bleibt nicht viel vom Rest.

In flagranti, auf frischer Tat,
blutrot wird das Gesicht.
Wir ziehn uns an und trennen uns
für jetzt, doch lange nicht.



(c) by Kaius 2008

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13. Juni 2008 5 13 /06 /Juni /2008 10:15

Zweige biegen unter
dem Gewicht der Altlast
einer untergegangenen Generation
und drohen zu brechen


So wird eine Feder bleischwer,
eine Mücke bringt den Untergang.


Stützt den Baum des Lebens
an seinen empfindlichen Stellen,
auf dass er neu erblühen
und erstarken kann.

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11. Juni 2008 3 11 /06 /Juni /2008 20:27
Der Tag des Badens
begibt sich
in die Weiten
der glaubhaften Existenz.

Zwischen anmutig klingenden
Birnbäumen
besinnt sich der
Jäger auf sein Ziel

Der Schuss verfehlt
die innbrünstige Wut
der neuen Welt nur knapp,
doch streift er unlängst
vorbei an Äonen Jahren
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26. Mai 2008 1 26 /05 /Mai /2008 01:34
Angestarrt, festgeschnallt,
ängstlich und verworren.
Den Blick gen Decke, betrübte Sinne,
zu einem Geist geworden.

Tagein, tagaus begleitet mich
die Erinnerung an jenes Leid.
Falsch verstanden, abgeschossen,
irgendwann bin ich bereit.

Dann fliehe ich nach dir, oh Herr,
um Vergebung werd ich bitten.
Doch Vergeltung treibt die Suche an,
entgegen unsren Sitten.

Unbedacht, unbemerkt,
aufgeknüpft, ohne Wert.
Rausgerissen, festgeschnallt,
resigniert, ohne Halt.

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25. Mai 2008 7 25 /05 /Mai /2008 21:33

Aus

Der Tag ergraut
nach hellem Lichte
plötzlich
unerwartet
und wird schwarz.

Verkannte Gefahren,
missdeutete Zeichen,
ein Husten,
ein Röcheln,
der Blick setzt aus.

Immer belächelt,
immer geliebt,
Optimismus pur.
Doch
unverhofft
kommt oft.

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10. Mai 2008 6 10 /05 /Mai /2008 11:01

Behäbiges Wandern
durchpflügt die Stille
im Einklang mit
dem Wandel der Zeit.
Den Weg verlassend,
die Zeit vergessend,
beklommen durch
die Dunkelheit.


Aus "Kolossia - Die Suche nach dem Ich" von Kaius

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