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3. Mai 2012 4 03 /05 /Mai /2012 00:30

Foer beleuchtet in seinem Buch die Massentierhaltung und die Alternativen, zitiert Eindrücke aus Schlachtbetrieben, die an die Substanz gehen. Er ist dabei nicht radikal, nicht missionarisch, sondern sogar sehr sachlich. Er zeigt uns die Dinge aus beiden Perpektiven, aus der der Frau, die nachts in Ställe schleicht, um kranken Tieren zu helfen, und der des Schlachters, der die Haltung und die Schlachtung der Tiere aus seiner Sicht nachvollziehbar rechtfertigt.
Dass im Konsens dabei natürlich ein schlechtes Licht auf die allgemeine Fleischproduktion geworfen wird, ergibt sich aus den Fakten selbst, ohne dass Foer dies groß propagieren muss. Nein, er zeigt nur und der Leser bildet sich seine Meinung selbst.

Sehr gut ist auch der Anhang des Vegetarierbundes, der die Sachlage in Deutschland erklärt. Keine Sorge, bei uns ist es kaum besser als in den USA.

Diese Buch hat bei mir auch den letzten Zweifel augelöscht, Vegetarier zu bleiben.


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