Dienstag, 27. januar 2009
Nach über einem halben Jahr schreibe ich jetzt erst den nächsten Artiel in dieser Kategorie. Warum? Weil ich selber noch lerne und mir die Userin Kageko vor AUgen führt, dass ich wirklich noch viel
zu lernen habe. Warum sol ich also Artiel schreiben, die Fehlerquellen aufdecken, wenn ich noch selber diese Fehler mache?
Aber was ich auf jeden Fall gelernt habe, vorallem durch die Lektüre zahlreicher Kurzgeschichten, ist das Gift in jeder Geschichte. Infodumping. Will meinen: Zahlreiche Informationen über
Örtlichkeiten oder die Geschichte verschiedener Charaktere oder Rückblicke in die Vergangenheit. Diese Infos sind sozusagen die plötzlich gezogene Handbremse bei voller Fahrt.
Viele ANfänger machen den Fehler, kurz in die Geschichte einzuführen, meistens mit dem winzigen Ansatz von Spannung, was dann jedoch durch eine dicke Infowolke verdeckt wird. Da liest man
vielleicht eine spannende Szene und dann kommt plötzlich die halbe Lebensgeschichte des Protagonisten zutage. Schlimmer noch, das Leben der Nebencharaktere, ausführlich erzählt. 90% dieser Infos
sind davon auch noch meisten völlig irrelevant.
Natürlich gehören die Infos zu den Hintergründen dazu. Auf jeden Fall sogar. Aber bitte nicht alles auf einmal und vorallem nicht so, dass es einen aus der Geschichte herausreißt..
Immer mal wieder Infos einstreuen, in Nebensätzen, möglichst nicht, wenn gerade SPannung erzeugt werden soll. Dann interessiert niemanden, was der Protagonist mit der aktuellen Szene aus seiner
Vergangenheit in Verbindung bringt. Wie es dann dazu kam, dass er überhaupt so handelt, wie er es jetzt tut. Nein.
Aber ich drifte in den Spannungsaufbau ab, das kommt noch an anderer Stelle.
Wie gesagt, ich habe gerade einige Kurzgeschichten gelesen und mir fiel es dabei auf. Man hat einfach keine Motivation, weiterzulesen, vorallem bei den Kurzgeschichten. Das hat da wenn möglich
nichts zu suchen.
Zudem sollten Infos mit der Handlung in Verbindung stehen. Die Geschichte muss weitergehen, darf nicht durch Infos unterbrochen werden, als würde man bei einem Film die Pause-Taste drücken und der
Erzähler aus dem Off legt erstmal lang und breit dar, wie es überhaupt zu dem und dem kam. Gerade in einem Roman hat man mehr als genug Zeit, seinen Charakteren tiefe zu geben, die Umgebung zu
beschreiben etc. Das muss nicht alles auf einmal kommen.
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